Vor-Ernte-Untersuchung von Getreide

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Vor-Ernte-Untersuchung von Getreiden

Getreide, das als Lebensmittel in den Verkehr gebracht werden soll, darf entsprechend der VO 1881/2006 (Verordnung zur Festsetzung der Höchstgehalte für bestimmte Kontaminanten in Lebensmitteln) den Gehalt an Blei und Cadmium nicht übersteigen.

Seit Juli 2018 ist die LKS mbH bei der BfUL (Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft) als Untersuchungsstelle für die Bestimmung von Cadmium, Blei und Arsen im Rahmen der Vor-Ernte- Untersuchung gelistet. Damit ist es noch vor der Ernte möglich zu beurteilen, ob eine Überschreitung des Höchstgehaltes für Lebensmittel zu erwarten ist. Die Beprobung ist ab dem Stadium der Teigreife (EC 85) möglich. Somit kommt der Erzeuger seiner Pflicht zur Eigenkontrolle nach dem Lebensmittelrecht nach.

Die Probenahme kann durch den Landwirt oder durch eine von ihm beauftragte Person durchgeführt werden. Dabei ist auf eine repräsentative Probennahme gemäß der Vorgaben der BfUL zu achten:

Kontakt

Frau Wein
Futtermittel- und Bodenlabor
technisch-wissenschaftliche Leiterin
(037206) 87-198
Herr Dr. Richardt
LKS-Labore
Bereichsleiter
(037206) 87-138

Hinweise des BfUL zur Vor-Ernte-Beprobung von Getreide

Download Merkblatt

Die Sammelprobe ist kühl aufzubewahren und innerhalb von 2 Tagen an das Labor weiterzuleiten. Mit der Probe sollten für eine eindeutige Zuordnung die folgenden Informationen übergeben werden:

  • Fruchtart und -sorte
  • Angaben zur Rückverfolgbarkeit der Proben (Schlagbezeichung, Flurstück, Schlagnummer, Teilschlag)
  • Datum der Probenahme
  • Probenehmer