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The Feeding advisor

A blog on feedstuff analytics, animal health, feeding and dietetics.

Blogpost
LKVFeeding advisor
Futtermittel & Laboranalytik

Hinweise zur korrekten Probennahme


Probenahme von der Anschnittsfläche eines Silos

  • Es müssen mehrere Teilproben (Größe etwa 50 - 200 g) gezogen werden.
  • Die Grundfläche des Silos ist je nach Größe des Silos in 4 bis 9 Felder einzuteilen. Aus jedem Feld muss eine Teilprobe gezogen werden.


Abb. 1: Probenahmeraster für die Grundfläche oder Anschnittsfläche eines Silos (links kleines Silo, rechts großes Silo)

  • Sollte die Anschnittsfläche inhomogen sein (z. B. verschiedene Schichten, mehrere Futterarten bei Sandwichsilagen), ist es ratsam aus jeder Schicht eine Teilprobe zu entnehmen und einzusenden. Soll jedoch nur eine Mischprobe eingesendet werden, ist darauf zu achten, dass sich die mengenmäßigen Anteile der einzelnen Schichten in der Probe widerspiegeln.
  • Die zusammengeführten Teilproben müssen gründlich gemischt und dann wieder in mehrere homogene Teilproben getrennt (vgl. Abb. 2). Eine oder mehrere Teilproben stellen dann die Endprobe dar, welche zur Analyse verschickt wird (0,5 bis 1 kg).

Abb. 2: Herstellen einer Endprobe mittel Teilungskreuz

Probenahme der TMR am Futtertisch

  • Eine Probenahme (TMR) auf dem Futtertisch muss während oder unmittelbar nach der Vorlage der Ration erfolgen.
  • Bei der Probenahme nach der Futtervorlage, muss der Futtertisch in Abhängigkeit von seiner Länge in 3 - 5 Abschnitte eingeteilt werden. Aus der Mitte der Abschnitte ist eine Teilprobe (2 - 5 kg) zu ziehen.
  • Wichtig ist dabei, dass die Probe über die gesamte Vertikale (ô) gezogen wird, da die Komponenten einer Mischration zum Sedimentieren (Entmischung) neigen. Eine Entnahme von Teilproben nur aus dem oberen Bereich der vorgelegten Ration kann zu erheblichen Fehlern führen, auch wenn über den Futtertisch hinweg (Horizontale) sehr viele Teilproben genommen wurden. Üblicherweise ist die Verwendung einer Schaufel geeignet für die Entnahme solch großer Teilproben.
  • Aus den Teilproben wird wie in Abb. 2 gezeigt, mittels Teilungskreuz die Endprobe gezogen, welche zur Analyse verschickt wird (0,5 bis 1 kg).

Verpackung

Sie haben kein Verpackungsmaterial von der LKS mbH zur Hand?

Prinzipiell muss die Verpackung Ihres Probematerials keiner bestimmten Form entsprechen. Von Gefrierbeutel, Plastikflasche, -gefäße, Einkaufstüte bis hin zum Rektalhandschuh können Sie alles verwenden um Ihr Probematerial zu verpacken.

Folgende grundsätzliche Kriterien sollten Sie beim Verpacken des Probematerials beachten:

  • keine Glasgefäße
  • flüssig Proben wie z.B. Gülle oder Schweinemischfutter sowie Wasser in festen, formstabilen Gefäßen verpacken
  • sicherer Verschluss - Dichtheit der Verpackung prüfen
  • So wenig wie möglich Lufteinschluss in der Probe (Luft fest rauspressen oder Vakuumieren)
  • Bei feuchten Proben (Silagen, feuchte Konzentrate) bitte wasserfestes Verpackungsmaterial
  • Bei Heu bitte Papiertüten verwenden

Sie möchten das kostenlose Verpackungsmaterial von der LKS mbH nutzen?

Neben Flaschen für Wasserproben, Güllen und flüssige Futtermittel stellen wir Ihnen auch Probetüten (Portotaschen) zur Verfügung.

Die Versandtasche

Besonders flexibel sind Sie bei der Verwendung unserer Versandtasche, in welcher Sie Ihre Probe sicher verpacken und einfach per Einwurf in den nächsten Briefkasten versenden können. Diese Versandtaschen sind bereits adressiert und frankiert. Den Probenbegleitschein stecken Sie bitte in die auf der Rückseite der Tasche vorgesehenen Lasche so ein, dass dieser auf dem Transportweg nicht verloren gehen kann. Bitte beachten Sie die Hinweise auf der Rückseite der Versandtasche (Gewicht und Höhe). Bei Verwendung unserer Proben-App kann der Barcode eingescannt werden

Sie haben Ihr Probematerial sicher verpackt. Was nun?

Nachdem Sie Ihr Probematerial sicher verpackt haben, denken Sie bitte an eine Kennzeichnung der Probe mit einem wirklich wasserfesten Stift, sodass die Zuordnung zum Probenbegleitschein (PBGS) auch bei mehreren Proben eindeutig erfolgen kann. Das Kleben bzw. heften der PBGS an die Probe sollte vermieden werden, da dies die Arbeit unserer Kollegen/-innen in der Probenannahme hinsichtlich des Einscannens der PBGS deutlich erschwert. Legen Sie die/den Probenbegleitschein(e) bitte einfach lose in das Paket, nutzen Sie ggfs. eine Klarsichthülle um die Durchnässung mit Kondenswasser zu vermeiden.

Der Versand der Probe kann in einem beliebigen Karton erfolgen. Bitte nutzen Sie gegebenenfalls Füllmaterial, wie z.B. Zeitungspapier, damit die Probe im Karton nicht verrutscht und ein Zerreisen der Probeverpackung bzw. des Kartons vermieden wird.

Im Sommer können Sie Ihrem Päckchen zusätzlich auch Kühlakkus beilegen.

Das komplette Paket oder die Portotaschen senden Sie nun bitte frankiert an folgende Adresse:

LKS-Landwirtschaftliche Kommunikations- und Servicegesellschaft mbH
August-Bebel-Straße 6
09577 Niederwiesa

 

Stand: Juni 2026

 

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Herstellen einer Teilprobe bzw. Endprobe mittels Teilungskreuz

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